From data quality to greater process reliability
Erfahrungsbericht einer europäischen Versicherungsgesellschaft
Datenqualität und Compliance sind für Versicherungsunternehmen längst keine isolierten IT-Themen mehr. Sie beeinflussen nahezu jeden Geschäftsprozess – von der Kundenaufnahme über die Bestandsverwaltung bis hin zur Schadenbearbeitung und regulatorischen Prüfungen. Genau vor dieser Herausforderung stand auch unsere Organisation.
Über viele Jahre hinweg waren unsere Systeme und Prozesse gewachsen. Neue Anforderungen wurden ergänzt, regulatorische Vorgaben umgesetzt und Fachanwendungen erweitert. Das operative Geschäft funktionierte zuverlässig, dennoch stellten wir fest, dass ein erheblicher Teil des täglichen Aufwands nicht direkt zur Wertschöpfung beitrug. Manuelle Klärungen, Nacharbeiten und Prüfungen waren fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Viele dieser Tätigkeiten wurden als unvermeidlich betrachtet, weil sie seit Jahren Bestandteil der Abläufe waren.
Besonders deutlich zeigte sich dies im Umgang mit Kunden- und Vertragsdaten. Unterschiedliche Datenquellen, historische Bestände und verschiedene Erfassungswege führten dazu, dass Informationen nicht immer in der gewünschten Qualität oder Konsistenz vorlagen. Für unsere Fachbereiche bedeutete dies zusätzlichen Aufwand bei der Recherche, der Zuordnung und der Prüfung von Informationen. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Dokumentation und Compliance kontinuierlich.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns für den Einsatz der Lösungen von TOLERANT entschieden. Unser Ziel war nicht die Einführung eines weiteren Systems, sondern die Verbesserung der Grundlagen, auf denen unsere Prozesse aufbauen. Im Mittelpunkt standen dabei die Qualität und Konsistenz unserer Daten sowie die Möglichkeit, Informationen systemübergreifend zuverlässiger zu nutzen.
Bereits nach kurzer Zeit konnten wir feststellen, dass sich die Transparenz in verschiedenen Bereichen deutlich verbessert hatte. Dubletten und Mehrfacherfassungen ließen sich leichter erkennen, Kundeninformationen konnten konsistenter zusammengeführt werden und viele manuelle Prüfungen wurden erheblich vereinfacht. Besonders wertvoll war für uns die Möglichkeit, Zusammenhänge sichtbar zu machen, die zuvor nur mit hohem manuellem Aufwand nachvollzogen werden konnten.
Auch im Bereich Compliance haben sich die Verbesserungen bemerkbar gemacht. Prüfprozesse wurden nachvollziehbarer, Entscheidungen besser dokumentierbar und die Vorbereitung auf interne sowie externe Audits deutlich effizienter. Statt zusätzliche Ressourcen für manuelle Kontrollen bereitzustellen, konnten wir uns stärker auf die fachliche Bewertung und Risikoeinschätzung konzentrieren.
Ein weiterer positiver Effekt zeigte sich in der Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und IT. Durch die höhere Datenqualität und die klarere Identifikation von Kunden und Verträgen konnten Abstimmungsaufwände reduziert und Prozesse transparenter gestaltet werden. Dies erleichtert nicht nur das Tagesgeschäft, sondern schafft auch eine bessere Grundlage für zukünftige Digitalisierungs- und Automatisierungsinitiativen.
Rückblickend war für uns besonders wichtig, dass die Verbesserungen nicht auf spektakulären Einzelmaßnahmen beruhten, sondern auf einer nachhaltigen Stärkung der Grundlagen. Datenqualität, eindeutige Identifikation und nachvollziehbare Prozesse mögen auf den ersten Blick wenig sichtbar erscheinen. In der Praxis haben sie jedoch erheblichen Einfluss auf Effizienz, Compliance und organisatorische Stabilität.
Heute betrachten wir saubere und konsistente Daten nicht mehr als technisches Detail, sondern als strategischen Erfolgsfaktor. Sie ermöglichen uns, Prozesse sicherer zu gestalten, regulatorische Anforderungen effizienter zu erfüllen und unsere Organisation langfristig weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit TOLERANT hat dazu beigetragen, diese Grundlage nachhaltig zu stärken.
— Bereichsleiter Operations & Compliance
Europäische Versicherungsgesellschaft
(Name auf Wunsch anonymisiert)

