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Werbung, präzise platziert

Von Zustimmung, Ablehnung und dem richtigen Umgang damit

In der Kundenansprache gehört es zum guten Ton, bei der Selektion von Zielgruppen Personen zu respektieren, die keine Werbung erhalten möchten.
Seit über 20 Jahren führt der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) die »DDV-Robinsonliste« eine entsprechende Liste und seit Herbst 2016 existiert die Webseite »Werbestopper« der Gesellschaft zur Durchsetzung der Verbraucherinteressen (GDVI). Kunden können sich auf diesen Listen selbst eintragen. Oft werden hier Kundennamen mehrfach in verschiedenen Schreibweisen erfasst, um häufige Varianten, die von Werbetreibenden verwendet wurden, zu berücksichtigen. Hier ein anonymisiertes Beispiel aus der DDV-Robinsonliste:

Stefan Mueller
Stephan Mueller
Stefan Mueller-Graeper
Stephan Mueller-Graeper
Stefan Müller
Stephan Müller
Stephan Müller-Gräper
Stefan Müller-Gräper

Mit TOLERANT Match können Teilnehmerlisten für Kampagnen schnell und unkompliziert über einen so genannten »Negativ-Abgleich« geprüft und bereinigt werden. Auch ähnlich lautende Treffer werden zuverlässig gefunden. Dadurch vermeiden Sie verärgerte Empfänger und verringern Streuverluste. Selbst bei sehr großen Datenmengen dauert die Bearbeitung im Batch-Modus nur wenige Minuten.

Es geht nur mit Zustimmung – Permission Marketing

Für jede Art von elektronischer oder telefonischer Werbung benötigen Sie heute die Zustimmung Ihrer Kunden. Auch für Datenanalysen (z.B. Vorhersagemodelle über den günstigsten Kaufzeitpunkt oder für Produktempfehlungen) muss Ihr Kunde aktiv zustimmen, damit Sie die dafür erforderlichen Daten sammeln und auswerten dürfen.

Seit 1999 gibt es in der Fachliteratur einen Sammelbegriff dafür: »Permission Marketing«.

Dessen einfachste und verbreitetste Form sind Online-Newsletter, zu denen sich Empfänger an- und abmelden können. Jeder Versand enthält einen Hinweis oder Link zur möglichen Abmeldung. Weitere Kundenkontakte sind auf dieser Basis unzulässig.

Für komplexere Aktivitäten und auch in Anbetracht der EU- Datenschutzgrundverordnung (wirksam seit Mai 2018) müssen über die Newsletter-Zustimmung hinaus weitere geeignete Einwilligungserklärungen vom Kunden eingeholt und abgelegt werden. Das klingt einfacher, als es in der Praxis ist. Denn mehrere Kernprozesse müssen zuverlässig funktionieren:
Grafik_Marketing_Permission

  • Das lückenlose Einholen von Zustimmungen (Marketing Permissions)
    Hier sollten Sie auch wissen, von welchen Kunden schon Zustimmungen vorliegen und nur dann nochmals nachfragen, wenn bisher keine Entscheidung oder Zustimmung bekannt ist.
  • Die Durchsetzung der Kundenentscheidung
    In allen Prozessen des Kundenkontakts oder zur Datenweitergabe bzw. Datenverwendung muss berücksichtigt werden, ob die dafür erforderliche Zustimmung bereits vorliegt. Änderungen des Kundenwunsches müssen kurzfristig berücksichtigt werden können – z.B. wenn Kunden einen kompletten Stopp aller weiteren Werbung fordern.
  • Auskunftsfähigkeit
    Laut Bundesdatenschutzgesetz und EU- Datenschutzgrundverordnung müssen Sie bei Rückfragen Ihrer Kunden unmittelbar in der Lage sein, Auskunft zu geben über die Quellen der Daten, die erhobenen Zustimmungen und die Verwendung und Weiterverarbeitung der Daten.

Außerdem müssen die Erklärungstexte und Zustimmungsmöglichkeiten für die Einwilligungserklärungen verwaltet und den verschiedenen Prozessen im Kundenkontakt zugänglich gemacht werden – bei international tätigen Unternehmen in den erforderlichen Sprachen.

TOLERANT Marketing Permission Management unterstützt Sie bei all diesen Aufgaben. Es vereinfacht die lückenlose Erfassung und Anwendung der Zustimmungen (Marketing Permissions). Somit ist TOLERANT Marketing Permission Management das Rückgrat für die Zustimmungsverwaltung eines modernen Omni-Channel-Marketings.

Jörg Vogler

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Der Artikel ist auch in EN verfügbar.