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Top 10: Best Practice zur Datenmigration

Die Migration von Daten aus mehreren Quellen in ein neues Informationsmanagementsystem ist ein komplexes und oft kopfzerbrechendes Unterfangen. Die Datenmigration ist meist notwendig, um mit dem technologischen Fortschritt und den Industriestandards Schritt zu halten, erfordert aber einen hohen Aufwand. Daten aus verschiedenen Speicherbereichen – sowohl vor Ort als auch in der Cloud – müssen ausgewertet, analysiert, bereinigt und organisiert werden, bevor sie kombiniert und abgestimmt werden können. Ganz zu schweigen von den neuen Regeln, Verantwortlichkeiten und Praktiken, die das Personal einhalten muss. Es muss jedoch nicht so schwer sein, wie Sie vielleicht denken, um diese Herausforderungen zu meistern und Ihre Daten erfolgreich zu migrieren. Durch die Einhaltung der folgenden Top 10 der Best Practices für die Datenmigration sollte Ihr Unternehmen in der Lage sein, dies zu erreichen:

1. Auswertung der Datenkomplexität
Eine der wichtigsten Praktiken bei einer erfolgreichen Datenmigration ist die Bewertung, welche Wissensressourcen das Unternehmen besitzt, wo und wie sie gespeichert sind und wie komplex die Daten selbst sind. Die Komplexität der Datenstrings und die Komplexität der aktuellen Datenklassifikationssysteme können die Richtung, in die sich Ihr Unternehmen bewegt, während Sie mit dem Migrations- und Integrationsprozess fortfahren, erheblich beeinflussen.

2. Festlegung von Datenstandards
Bevor Ihr Unternehmen nach der Bewertung der Komplexität Ihrer Daten vorankommen kann, ist es eine gute Idee, sicherzustellen, dass Sie über einen umfassenden Satz von Datenstandards verfügen. Daten sind ein integraler Bestandteil von Geschäftsprozessen, gleichzeitig aber schwer zu erfassen, da sie sich ständig ändern. Legen Sie vor der Migration Regeln und Standards fest, um die erfolgreiche Nutzung Ihrer Daten auch in Zukunft zu gewährleisten.

3. Definition aktueller und zukünftiger Geschäftsregeln
Neben der Festlegung von Datenstandards ist es auch wichtig, die aktuellen und zukünftigen Geschäftsregeln zu definieren, die für Ihre Datenverwendung gelten. Diese Regeln sollten die Einhaltung und Kompatibilität mit Geschäfts- und Validierungsregeln sicherstellen, nicht nur für die aktuelle Datenmigration, sondern auch für alle zukünftigen Richtlinienanforderungen und Vorschriften.

4. Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten für die Informationsgovernance
Die Etablierung von Information Governance für Ihr neues Datensystem beginnt damit, dass Sie herausfinden: Wer hat das letzte Wort? Wer verwaltet die Informationen? Wer ist für die Unterstützung der Datenqualität, den Zugriffs und die Nutzung im gesamten Unternehmen verantwortlich ist? Ihre komplette Firma wird von der Datenmigration betroffen sein – also seien Sie vorsichtig bei der Auswahl der Teammitglieder und Manager, die diese wichtigen Aufgaben und Technologien übernehmen.

5. Datenqualitätsbewertung durchführen
Natürlich bedeutet eine Datenmigration viel mehr, als Daten von Punkt A nach B zu schieben. Bevor Daten von einem System in ein anderes übertragen werden können, müssen sie zunächst bewertet werden. Das gewährleistet ein hohes Qualitätsniveau, sobald die neue Datenbank für aktuelle und zukünftige Benutzer verfügbar ist. Im Zuge der Datenqualitätsbewertung sollten doppelte Inhalte ebenso entfernt werden, wie sämtliche Dateien, die für aktuelle oder künftige Geschäftsprozesse nicht relevant sind. Gegebenenfalls kann gleichzeitig eine Stammdaten-Datei erstellt werden.

6. Sammeln von Migrationsanforderungen
Die Erhebung von Migrationsanforderungen sollte ziemlich einfach sein, sobald die Komplexität und Qualität der Daten festgestellt, Regeln und Standards definiert und eine Informations-Governance-Struktur eingerichtet wurde. Analysieren Sie sorgfältig, wie und wo die Daten Ihres Unternehmens verwendet werden, wer sie verwenden wird und wie sich dies in Zukunft ändern könnte.

7. Bewerten und Identifizieren des richtigen Werkzeugs
Nachdem Sie alle Ihre Hausaufgaben gemacht haben, ist es an der Zeit, das richtige Werkzeug für Ihre neue Datenumgebung zu beurteilen und zu identifizieren. Die Batchtools der TOLERANT Software sind für diese Aufgaben hervorragend geeignet.

8. Risikomanagement
Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des Datenmanagementprozesses, daher ist es sinnvoll, dass es auch integraler Bestandteil des Migrationsprozesses ist. Stellen Sie sicher, dass alle Daten für mögliche Audits leicht zugänglich sind und dass alle Informationssysteme den gesetzlichen, branchenspezifischen und unternehmensweiten Vorschriften entsprechen.

9. Veränderungsmanagement
Dies dürfte gerade die wichtigste Praxis bei einer erfolgreichen Datenmigration sein. Das Management von Veränderungen in einem Unternehmen erfordert eine sorgfältige Berücksichtigung der Benutzer, Kunden, Lieferanten und Partner, die an dem neuen System teilnehmen werden. Beim Change Management geht es darum, einen erfolgreichen Übergang für alle Beteiligten zu schaffen und alle langfristig an Bord zu halten.

10. Migrationstests
Migrationstests sollten lange vor Abschluss der Migration durchgeführt werden. Schon während des gesamten Migrationsprozesses sollten diese Tests durchgeführt werden, um Fehler und Probleme im Vorfeld zuerkennen – solange sie noch behebbar sind. Wenn die Migration abgeschlossen ist, sollte Ihr Team von Datenexperten eine Reihe von umfangreicheren Tests durchführen, um das neue System vorab zu bewerten und zu genehmigen.

11. Go Live
Die eigentliche Datenmigration wird technisch umgesetzt. Dabei werden Daten aus den Quellsystemen extrahiert, über verschiedene Transformationsbausteine den qualitativen Anforderungen des Zielsystems angepasst und letztendlich in das Zielsystem geladen.

Möchten Sie mehr erfahren? Dann freuen wir uns auf Ihre E-Mail an info@tolerant-software.de oder Ihren Anruf unter Tel. 0711/49044851.

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